Herzlich willkommen in den historischen Räumen der Villa Stuck! Nach ihrer grundlegenden Renovierung lädt sie uns ein, seinen ersten Bewohner genauer kennen zu lernen. Wie lebte der "Künstlerfürst" Franz von Stuck, der zu seiner Zeit als Maler und Bildhauer ein Zentrum der Münchner Kunstszene bildete? Er entwarf auch die gesamte Innendekoration samt Mobiliar seiner repräsentativen Villa in Bogenhausen und gemeinsam mit seiner glamourösen Gattin Mary Lindpaintner prägte er das künstlerische und gesellschaftliche Leben der Prinzregentenzeit in München.
Auf dem ehemaligen „Fürstenweg“ entstand zu Beginn des 19. Jahrhunderts die älteste der vier Prachtachsen des neuen Königreichs Bayern. Sieben Plätze reihen sich in der Briennerstraße aneinander. Ihre Bauten werfen ein Licht auf 150 Jahre Stadtgeschichte – von der Nutzung als gehobenes Wohnquartier für Adel und Großbürgertum bis hin zur Vereinnahmung als Parteiviertel der NSDAP.
Die (un-) glaubliche Au ist die Fortsetzung unserer beliebten alternativen Stadtführung. Wir erkunden Au Haidhausen, genauer gesagt die untere Au. Wir erzählen euch skurrile, witzige spannende und außergewöhnliche Geschichten, teils wahr teils erfunden! Und ihr dürft die Wahrheit herausfinden und euer Wissen erweitern. Wir schauen beim Deutschen Museum vorbei, schlendern durch wunderschöne Gassen, besuchen den Auer Mühlbach und enden beim ehemaligen Paulaner Gelände. Und natürlich gilt: diese Geschichten sind mit Liebe recherchiert und ihr werdet sie auf keiner anderen Stadtführung hören! Auch für Münchner und Anwohner ist also etwas neues dabei!
Der berühmte Architekt Friedrich von Thiersch erbaut 1890 den Justizpalast, dessen Glaskuppel das Stadtbild prägt. Unter dieser Kuppel befindet sich das, trotz der Vereinfachung beim Wiederaufbau, sehr sehenswerte Prunktreppenhaus. Im Jahre 1943 fand der Prozess gegen die Mitglieder der Weißen Rose hier im Hause statt und eine kleine Ausstellung erinnert daran.
Die Europäische Südsternwarte (engl. European Southern Observatory, kurz ESO) ist die führende europäische Organisation für astronomische Forschung und das wissenschaftlich produktivste Observatorium der Welt. Mit ihren Teleskopen und Instrumenten schafft die ESO die Voraussetzungen für astronomische Spitzenforschung. Die ESO beschäftigt etwa 700 Mitarbeiter. Bau und Betrieb von mehreren der leistungsfähigsten bodengebundenen astronomischen Teleskope der Welt ermöglichen herausragende wissenschaftliche Entdeckungen. Auf Grund der hervorragenden Beobachtungsbedingungen stehen alle Teleskope der ESO in der Atacama Wüste in Chile. Gewinnen Sie Einblicke in das Herz der Europäischen Südsternwarte, indem Sie den Hauptsitz der ESO direkt neben der ESO Supernova besichtigen. Die Gebäude des Hauptsitzes sind Besuchern und Besucherinnen normalerweise nicht zugänglich. Auf dieser Führung können Sie zudem mehr über die Geschichte und die Zukunft der ESO erfahren.
Du suchst eine klassische Stadtführung? Hier nicht! Auf dieser Tour hörst du unglaubliche, unbekannte, kuriose, spektakuläre und witzige Geschichten über München. Der Clou dabei: Einige Geschichten sind wahr, einige nicht. Beim Miträtseln direkt an den Schauplätzen lernst du die Stadt von einer ganz neuen Seite kennen, die selbst eingefleischte Münchner staunen lässt!
Kommen Sie mit zu einer Führung durch die Gebäude und über das Gelände des Gasteig HP8. Mit auf dem Programm stehen ein Gang durch das Industriedenkmal Halle E aus dem Jahr 1926 und ein ausgiebiger Blick in die neue Isarphilharmonie, unser Klangwunder mit besonderer Atmosphäre. Der Blick hinter die Kulissen steht im Mittelpunkt: Infos zur Entstehungsgeschichte des Gasteig HP8 und zur Umgestaltung der Halle E unter Denkmalschutzauflagen sind ebenso Thema wie Informationen zu den Gasteig-Instituten und Anekdoten zum Veranstaltungsbetrieb.
Die längste Zeit seines Lebens verbrachte Thomas Mann in München. In Schwabing schrieb er seine ersten Erzählungen und die "Buddenbrooks", in der Maxvorstadt heiratete er in eine der angesehenen Familien Münchens, in der Leopoldstraße kamen seine Kinder zur Welt. Doch die längste Zeit verbrachte er im Herzogpark in Bogenhausen, hier errichtete die Familie eine prächtige Villa und hier entstand "Der Tod in Venedig". In München feierte Thomas Mann seinen Nobelpreis und wurde kurz darauf durch die nationalsozialistische Hetze vertrieben. Der Spaziergang folgt den Spuren des großen Sprachkünstlers durch Bogenhausen und bindet zahlreiche weitere Künstlerpersönlichkeiten ein.
Mitten im historischen Stadtkern Münchens schufen die Architekten Herzog & de Meuron mit dem Büro Hillmer und Sattler ein modernes Gegenstück zu den benachbarten Residenzhöfen. Die Fassaden an den angrenzenden Straßen blieben fast alle erhalten, dahinter entstand ein Ensemble aus Höfen und Passagen, die - mit viel zeitgenössischer Kunst geschmückt- zum Bummeln und Schauen einladen
"Der Tod, der Gläubiger, der Regen, kommen immer ungelegen ...“. Der Alte Südfriedhof präsentiert einen Querschnitt durch das kulturelle und wirtschaftliche Leben der bayerischen Haupt- und Residenzstadt. Im 16. Jahrhundert angelegt und im 19. Jahrhundert sukzessive umgestaltet, ist er heute ein Spiegelbild der sogenannten „besseren“ Gesellschaft vergangener Zeiten. Erzählt werden bei diesem Rundgang Geschichten und Anekdoten von Erfindern und Industriellen, Ärzten und Künstlern sowie Münchner Originalen. Neue Erkenntnisse sind auch dabei!
Das Herz des Münchner Stadtteiles Forstenried ist bis heute ein altes Dorf-Ensemble. Einer der ältesten Bauernhöfe Münchens, der Sitz der kurfürstlichen Jagd- und Forstverwaltung und ein sehr schöner Gasthof sind zwar schon Sehenswürdigkeiten. Ganz ungewöhnlich in diesem Dorf ist aber die Kirche Heiligkreuz, ein bedeutendes Wallfahrtsziel des Münchner Patriziats. Hier ist das einzige romanische Kunstwerk im heutigen Münchner Stadtkreis, das seit dem Mittelalter an seinem angestammten Platz blieb : eines der bedeutendsten Monumental-Kreuze Süddeutschlands. Die Kirche wurde in den folgenden Jahrhunderten durch kostbare Ausstattung und Dekoration bereichert und auch vom Münchner Kurfürsten-Hof aufgesucht.
Nach einer kurzen Einführung und einer kleinen Stärkung mit Pfister Öko-Bauernbroten gehen Sie in die Backstube und schauen den Bäckern über die Schulter. Erfahren Sie, was es bei der Verarbeitung von ökologischen Mehlen und Schroten zu beachten gilt, wie ausschlaggebend ein guter Sauerteig ist und wie man richtig knetet. Riechen Sie, wenn der Duft nach frisch gebackenem Brot die Backstube durchzieht!
Als Urenkelin von Karl Valentin wohne ich mit meiner Familie in Planegg im "Valentinhaus". Besuchen Sie das historische und denkmalgeschützte Haus, die ehemalige Werkstatt von Karl Valentin mit den schönen alten Bildern, Instrumenten und privaten Stücken, und fühlen sich einfach wohl. Bei einem Gläschen Wein zeige ich Ihnen einen seiner besten Kurzfilme und plaudere ein wenig aus dem privaten Nähkästchen von Karl Valentin.
Bei unserem Spaziergang durch die Münchner Altstadt werden wir „unbekannte Ecken“ und „Zeichen“ entdecken. Wir erfahren dazu kurzweilige Geschichten und lernen die „Zeichen“ auf unserem Weg zu lesen und zu entschlüsseln. Was bedeuten die Umrisse des Bodendenkmals beim Bayerischen Hof, in welchem Stadttor begegnen wir vier „Münchner Originalen“, wie können wir den Verlauf der abgerissenen Stadtmauern erkennen, was ist ein Allianzwappen, welches Cézanne-Gemälde befindet sich verschlüsselt in den „Fünf Höfen“ und für was stehen die rötlichen Quadrate auf dem Pflaster des Marienplatzes?
Der berühmte Architekt Friedrich von Thiersch erbaut 1890 den Justizpalast, dessen Glaskuppel das Stadtbild prägt. Unter dieser Kuppel befindet sich das, trotz der Vereinfachung beim Wiederaufbau, sehr sehenswerte Prunktreppenhaus. Im Jahre 1943 fand der Prozess gegen die Mitglieder der Weißen Rose hier im Hause statt und eine kleine Ausstellung erinnert daran.
Am westlichen Ortsrand von Planegg, versteckt zwischen Bäumen, liegt ein architektonisches Juwel: Die Waldkirche. Sie ist ein bedeutendes Spätwerk des einflussreichen Architekten und Städteplaners Theodor Fischer (1862 - 1938). Fischer verwirklichte hier am Ende seiner Karriere erstmals eine Art des Kirchenbaus, die er als genuin evangelisch empfand: einen Zentralbau mit dem Altar in der Mitte, um den die Gemeinde sich versammelt. Ein für damalige Zeiten revolutionärer Entwurf, der ziemlichen Gegenwind erntete. Es war die kleine evangelische Diasporagemeinde in Planegg, die sich in den frühen Zwanziger Jahren für den Bau ihrer eigenen Kirche einsetzte, sie durch geschicktes und hartnäckiges deutschlandweites "fundraising" finanzierte und dazu den Ehrgeiz besaß, den "Stararchitekten" Fischer für den Entwurf zu gewinnen. Die Ausstellung zum 100jährigen Jubiläum der Waldkirche schildert die Geschichte und Symbolik des Baus und wird dazu teilweise unveröffentlichte Fotos und Dokumente bzw. Artefakte zeigen. Sie wurde kuratiert von Sabine Baumgartner und Dr. Julia Devlin von der Evang.-Luth. Kirchengemeinde.
Kursbeschreibung siehe Kursnr.: J1020
Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in München sowie deren neue Aufgaben und Herausforderungen in der Gegenwart sind Thema der Führung. Sie erhalten einen Einblick in Geschichte und Funktion der Synagoge und den Ablauf des Gottesdienstes. Erleben Sie den "Gang der Erinnerung", der die Synagoge mit dem Gemeindezentrum verbindet. Der Gang ist dem Gedenken der Münchnerinnen und Münchner jüdischen Glaubens gewidmet, die während der nationalsozialistischen Diktatur verfolgt und ermordet wurden.
Bayern war 112 Jahre lang Königreich und hatte 5 Könige, einen Prinzregenten und einen „Schattenkönig“. Auf unserem „königlichen Spaziergang“ in der Münchner Altstadt lernen wir mit vielen unterhaltsamen Anekdoten die einzelnen Könige und ihre Persönlichkeit besser kennen: wie war ihr familiärer Hintergrund, was waren ihre Vorlieben, mit welchen Problemen hatten sie zu kämpfen und welche Neuerungen brachten sie Bayern, die auf unser Leben auch heute noch Einfluss haben? Unterwegs gewähren uns drei Könige eine Audienz… ;)
Miriam Pietrangeli vi invita a una passeggiata d'arte in italiano a Schwabing. Entdecken Sie die vielen "verborgenen" Kunstwerke im öffentlichen Raum in Schwabing bei einem Kunst-Spaziergang. Dabei unterhalten wir uns auf Italienisch und berauschen uns am bunten Treiben des quirligen Schwabings. Voraussetzung: Italienischkenntnisse ca. B1
Die Europäische Südsternwarte (engl. European Southern Observatory, kurz ESO) ist die führende europäische Organisation für astronomische Forschung und das wissenschaftlich produktivste Observatorium der Welt. Mit ihren Teleskopen und Instrumenten schafft die ESO die Voraussetzungen für astronomische Spitzenforschung. Die ESO beschäftigt etwa 700 Mitarbeiter. Bau und Betrieb von mehreren der leistungsfähigsten bodengebundenen astronomischen Teleskope der Welt ermöglichen herausragende wissenschaftliche Entdeckungen. Auf Grund der hervorragenden Beobachtungsbedingungen stehen alle Teleskope der ESO in der Atacama Wüste in Chile. Gewinnen Sie Einblicke in das Herz der Europäischen Südsternwarte, indem Sie den Hauptsitz der ESO direkt neben der ESO Supernova besichtigen. Die Gebäude des Hauptsitzes sind Besuchern und Besucherinnen normalerweise nicht zugänglich. Auf dieser Führung können Sie zudem mehr über die Geschichte und die Zukunft der ESO erfahren.
Erhalten Sie eine Einführung in Orffs Leben und Werk Ergründen Sie das musikalische Schaffen des Theatermenschen Carl Orff von der Carmina Burana bis zu seinem erfolgreichen Orff-Schulwerk. Der Rundgang führt durch die neue Dauerausstellung in Orffs original erhaltenes Arbeitszimmer und beinhaltet einen kleinen musikalisch-praktischen Teil. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Besuch mit einem Mittagessen oder Kaffee und Kuchen in unserem Café Klangbar abzurunden
Die (un-) glaubliche Au ist die Fortsetzung unserer beliebten alternativen Stadtführung. Wir erkunden Au-Haidhausen, genauer gesagt die untere Au. Wir erzählen euch skurrile, witzige spannende und außergewöhnliche Geschichten, teils wahr teils erfunden! Und ihr dürft die Wahrheit herausfinden und euer Wissen erweitern. Wir schauen beim Deutschen Museum vorbei, schlendern durch wunderschöne Gassen, besuchen den Auer Mühlbach und enden beim ehemaligen Paulaner Gelände. Und natürlich gilt: diese Geschichten sind mit Liebe recherchiert und ihr werdet sie auf keiner anderen Stadtführung hören! Auch für Münchner und Anwohner ist also etwas Neues dabei!
Theodor Fischer (1862 - 1938) war ein "Stararchitekt" seiner Epoche, der Zeit zwischen Historismus und Moderne. Nicht nur als Baumeister, auch als Stadtplaner hat er die Stadt München bis heute geprägt. Dabei berücksichtigte Fischer stets die spezifische Aura eines Ortes und bezog sie in seine Planungen mit ein. Er verwirklichte so unterschiedliche Bauten wie das Luisengymnasium am Alten Botanischen Garten, das Ledigenwohnheim in der Schwanthalerhöhe und die Wittelsbacherbrücke. Erfahren Sie mehr über diesen besonderen Architekten, dessen Handschrift man in zahlreichen vertrauten Bauten, Straßenzügen und Plätzen Münchens erkennt.
Theodor Fischer verließ 1885 die Technische Hochschule München ohne Abschluss, denn Examen- und Titelwesen waren ihm zuwider. Trotzdem machte er eine erstaunliche Karriere und kehrte 1908 als Professor an seine Alma Mater zurück, die er als Studienabbrecher verlassen hatte. Bei dieser Exkursion in das Archiv der Technischen Universität München und des Architekturmuseums erhalten wir Einsicht in die Personalakte von Theodor Fischer und in seinen umfangreichen Nachlass, in dem sich auch die Entwürfe der Waldkirche befinden. Als besonderes Highlight dürfen wir das Modellarchiv besichtigen, in dem gleich zwei Modelle der Waldkirche aufbewahrt werden.
Wem ist das riesige, an den Bahngleisen entlang verlaufende markante Gebäude durch seine in die Höhe ragende Glaskuppel noch nicht aufgefallen? Wer nach München per Bahn reist oder mit dem Auto die Donnersberger Brücke entlang fährt, wird sicherlich für einen kurzen Moment vom Zauber des Bauwerks gefangen. Viele wissen nicht, was sich hinter der Fassade verbirgt. Im Verlauf der Führung erfahren Sie Wissenswertes und Interessantes über das im Jugendstil gehaltene Gebäude, aber auch über die vielfältigen Aufgaben des Zolls als Partner und Wirtschaft. Wichtiger Hinweis: Es wird viel zu Fuß gegangen. Parkplätze auf dem Gelände nur während der Führung vorhanden; bitte auf witterungsbedingte Kleidung achten, da ein Teil der Führung im Freien stattfindet
Schon in den 1830er Jahren gab es Überlegungen, zusätzlich für den enger werdenden Alten Südfriedhof einen weiteren im Norden zu bauen. Nach einer schweren Cholera-Epidemie wenige Jahrzehnte später wurden die Planungen konkret. Wir besuchen die Grabstätten bedeutender Persönlichkeiten, z.B. der hochbegabten Tänzerin Lucille Grahn und Clara Heese, Diva der Theaterbühne, Wilhelm Bauer, dem Erfinder des U-Bootes und Franz Xaver von Schönwerth, der Sitten, Sagen und Märchen der Oberpfalz sammelte. Der Geschichte werden wir nachforschen und der heutigen Bedeutung auf die Spur gehen.
Im Rahmen einer Drehort-Führung durch das beschauliche Haidhausen erleben Sie, in welchen Ecken der Pumuckl sein Unwesen trieb. Während die Pumuckl-Werkstatt bereits in den 80er Jahren abgerissen wurde, findet man in Haidhausen noch viele schöne Drehorte aus der Kultserie, die nichts von ihrem Charme verloren haben. Auch über den Film und die neue Serie von 2025 werden wir Interessantes erfahren. Ab 12 Jahren.
Die Erlöserkirche in Schwabing war Fischers erster Sakralbau, errichtet in den Jahren 1899-1901. Er wohnte zu der Zeit in der Giselastraße und war daher selber Gemeindemitglied. Er wollte der evangelischen Gemeinde, die bis dahin nur einen Betsaal benutzte, eine Heimat und einen Zufluchtsort geben. Romanische Stilelemente lassen die Kirche wie eine schützende Burg erscheinen, und durch die einfriedende Mauer entsteht der Eindruck einer dörflichen Idylle – mitten im quirligen Schwabing
Mit ihrem vielfältigen Angebot aus Lebensmittel und Blumen gehört die Großmarkthalle in Sendling zu den größten Großmarkthallen Europas. Lernen Sie „den Bauch Münchens“ mitten im Betrieb kennen! Erfahren Sie mehr über die Abpackstationen für Obst und Gemüse aus ganz Europa sowie über Handelswege und Preisgestaltung von Lebensmitteln. Ab 5.30 Uhr eilen die Einkäufer von Halle zu Halle, um rechtzeitig den eigenen Laden, Marktstand oder das eigene Restaurant öffnen zu können. Zum Abschluss des Rundgangs empfiehlt sich ein Besuch der traditionellen Großmarktgaststätte zum Weißwurstfrühstück. Bitte tragen Sie rutschfestes Schuhwerk. Treffpunkt: Westtor, Ecke Oberländerstr./Thalkirchnerstr (U-Bahn Implerstraße). Kursleitung: Gaby Mannschatz Veranstaltungsort: München, Großmarkthallen, 80317, München Ausführende vhs: vhs Ammersee West
Im Dokumentationszentrum Obersalzberg, einem der zentralen Machtorte des nationalsozialistischen Regimes, erhalten Sie einen Einblick in die Mechanismen von Diktatur, Propaganda und Verfolgung. Die fachkundige Führung beleuchtet, wie Adolf Hitler hier einen bedeutenden Teil seiner Amtszeit verbrachte und Entscheidungen traf, die Europa in Krieg und Zerstörung stürzten. Ein gemeinsames Mittagessen im Berggasthof (nicht im Preis inbegriffen) bietet Gelegenheit zum Austausch, bevor wir zum Königssee aufbrechen. Die Schifffahrt nach St. Bartholomä eröffnet ein atemberaubendes Panorama aus kristallklarem Wasser, steilen Felswänden und stiller Weite; ein wohltuender Kontrast, der den Tag harmonisch ausklingen lässt.. 12:00 - 13:30 Uhr Führung im Dokumentationszentrum Obersalzberg, ca.16 Uhr Schifffahrt nach St. Bartholomä, 19 Uhr Rückfahrt.
Die Alte Pinakothek zeigt bekannte und auch ganz selten gezeigte gemalte Bilder aus dem 16. und 17. Jahrhundert aus Deutschland, Flandern und den Niederlanden und wie die Maler darin Geschichten erzählen. Viele Jahrhunderte lang haben nicht Texte, sondern Bilder den Menschen die Stories erzählt über Wunder, Siege, Heldensagen und Religion. Sie waren entweder für ein sehr gebildetes Publikum oder für jedermann gemacht. Wie das Storytelling früher funktionierte, wie es Abläufe und Geschichten erzählte und was sich hinter Teufelswesen, Fürsten oder kleinen Figuren im Hintergrund verbirgt, zeigt die Führung. Außerdem geht es darum, ob die Stories immer so eindeutig waren, oder ob die BetrachterInnen extra in die Irre geführt wurden.
Im Wonnemonat Mai spazieren wir nach dem Motto „Liebe ist schwer zu finden, schön zu erleben, leicht zu verlieren und kaum zu vergessen“ durch die Münchner Altstadt. Mit den schönsten Münchner Liebesgeschichten lernen wir verschiedene „Arten“ der Liebe kennen, wie die ewige Liebe, die außereheliche Liebe, die arrangierte Liebe und die tragische Liebe. Dabei begegnen wir berühmten Liebespaaren, wie König Ludwig II und seiner Verlobten Sophie von Bayern, Agnes Bernauer und Herzog Albrecht III oder König Ludwig I und seiner Lola Montez. Da Liebe bekanntlich auch „durch den Magen geht“, lassen wir uns unterwegs drei hochwertige Pralinen von Elly Seidl schmecken. (7,50.-€ sind incl.)
Herzlich willkommen in der Waldkirche! Heute statten wir der Jubilarin einen ausführlichen Besuch ab. Eine Kirchenführung, die die künstlerische Ausstattung und die Architektur vor dem Hintergrund ihrer Entstehungszeit erklärt und Theodor Fischers architektonisch-theologisches Programm und seine ursprüngliche Intention eines erweiterten Kirchenraums erläutert. Wer die steile Treppe nicht scheut, kann zudem den Glockenstuhl besichtigen und einen wunderbaren Blick über die Dächer Planeggs und mit ein bisschen Glück bis an den Alpenrand genießen.
Hoch über der Isar war hier jahrhundertelang der eigentliche Eingang zur Stadt. Am Auer Tor wurden die Besucher der Stadt kontrolliert und vom Brunnhaus aus floss das Trinkwasser in die Stadt. Hier gab es das Leprosenhaus und die Armenversorgungsanstalt. Später gruben die Brauer ihre Lagerkeller in das Hochufer und bauten dann Großgaststätten darüber. Heute locken das städtische Kulturzentrum, Lokale und attraktive Geschäfte viele Besucher hierher.
Rom hat die Via Appia, Jerusalem die Via Dolorosa, Freiham die Via spinosissima! Im Rahmen der Annuale 2024 „Freiham Future“ der Stadt München durfte der jahrhundertealte Freihamer Weg wiederaufleben, der mit dem ersten Bauabschnitt des neuen Stadtteils Freiham fast gänzlich verschwand. Wildrosen der Sorte Rosa spinosissima säumten einst seine Böschung und kehrten nun dorthin zurück. Begleitet von Tafeln verführen sie zum Entdecken der überraschenden Geschichte mit Verbindungen ins Würmtal und inspirieren zum Nachdenken über die Gegenwart und Zukunft des Stadtviertels. Ein Spaziergang bis in die Antike und zum Kunstprojekt von und mit Elvira Auer.
Mitten in der Innenstadt, verborgen hinter einer prachtvollen Altbaufassade, arbeitet die Hofbräuhaus-Kunstmühle bis heute. Seit 1921 im Familienbesitz, mahlt sie das Mehl für die berühmten Oktoberfestbrezn. Erleben Sie live, wie aus dem Getreidekorn feines Mehl wird – begleitet von Geschichten rund um Technik, Tradition und Mühlenalltag. Vom Walzenstuhl bis zur Sammelschnecke entdecken Sie die spannende Welt historischer und modernisierter Mühlentechnik. Zum Abschluss lädt der Mühlenladen zum Stöbern ein.
Wir erfahren spannende Geschichten über Frauen in München, die ihren ganz eigenen Kopf hatten und sich nicht mit der „traditionellen Frauenrolle“ ihrer Zeit abgefunden haben. So verschieden die einzelnen Frauenpersönlichkeiten waren, so unterschiedlich sind ihre Spuren, die sie in München bis heute hinterlassen haben. Auf unserem Weg durch die Altstadt lernen wir Liesl Karlstadt, Sophie Scholl, Lola Montez, Therese von Bayern, Anita Augspurg und weitere „starke Frauen“ und ihre Schicksale kennen.
An den Park des Planegger Wasserschlosses grenzt unmittelbar die ehemalige Schlossbrauerei aus dem Jahr 1835 an. Jakob von Hirsch erneuerte dort eine bereits seit dem 16. Jahrhundert bestehende Brauerei; sie wurde 1928 an die Münchner Paulaner-Brauerei verpachtet. Zunächst diente das Gebäude nach dem Zweiten Weltkrieg als Magazin der Bayerischen Staatsbibliothek, das die Universitätsbibliothek der LMU München als Ausweichmagazin übernahm. Mit einer Hauptnutzfläche von ca. 5.000 Quadratmetern bietet es Platz für rund eine Million Bände.
Solln ist wohl der größte in seinem Kern noch weitgehend dörflich erhaltene Stadtteil Münchens. Hier haben sich ein liebenswertes mittelalterliches Dorfkircherl mit einem Altar von Joh.Bapt. Straub, eine bedeutende Pfarrkirche, alte Wirtshäuser, malerische Handwerker-Häuser und ein Dorfteich als zu Spaziergängen einladende Ganzheit erhalten. Vom Dorfbereich führt ein Spaziergang ins Grüne vor der Stadt, zum ehem. Landsitz der Münchner Jesuiten mit seiner kostbaren Kapelle mit Werken von Erasmus Grasser und Joh.Bapt. Straub und dem höchsten Punkt Münchens.