„Mein Name ist Klara“ bietet einen tief berührenden Einblick in das Leben mit Demenz. Die Geschichte beleuchtet zwei Perspektiven: Lehrerin Klara schildert ihr eigenes Erleben der Erkrankung, während ihre Tochter den gemeinsamen Weg der Pflege und des Abschieds beschreibt. Fachliche Impulse und praktische Tipps ergänzen die Lesung und machen sie zu einer wertvollen Informationsquelle für Angehörige, Pflegekräfte und Interessierte. Ein Abend, der zum Mitfühlen einlädt und Wege zu einem verständnisvollen Miteinander aufzeigt.
Der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand ist häufig mit finanziellen Veränderungen verbunden. Wenn das Einkommen sinken wird, ist es sinnvoll, sich rechtzeitig Gedanken über Einsparmöglichkeiten zu machen. Sie erhalten Anregungen und Tipps, um den Übergang ohne finanzielle Sorgen zu gestalten.
Testen Sie Ihr Wissen über Demokratie und Politik. Treten Sie gegeneinander um den 1. Preis an, indem Sie 25 knifflige Fragen beantworten. Teams werden vor Ort gebildet. Entsprechend der Pub Quiz Tradition geht es dabei mehr um Spaß als um Besserwisserei. Ein Schwerpunkt liegt auf direkter Demokratie und Bürgerbeteiligung: kommunal, national, international und historisch. Eine von fünf Kategorien ist aber auch off topic. Welche, das entscheiden Sie - natürlich direktdemokratisch.
Während des NS-Regimes diente Schloss Nymphenburg stets als Kulisse zur Machtdemonstration. Geradezu exemplarisch zeigen sich zahlreiche Verflechtungen: die Installierung des Deutschen Jagdmuseums und die damit verbundene Enteignung der „Englischen Fräulein“, die florierende Porzellanmanufaktur und die Furcht ihrer jüdischen Besitzer, die Gründung einer Widerstandsgruppe und Planungen zu einer neuen Hochschulstadt rings um den Park. Auch das Schicksal des Hauses Wittelsbach, Bombardierungen und die Stunde Null sind Themen dieser Außenführung.
Der Gesprächskreis tagt diesmal als Lesekreis. Grundlage ist das Buch "Frieden eine reale Utopie" von Joana Osman. Die Autorin reflektiert ihre eigene friedensaktivistische Arbeit und beschreibt am Beispiel des Nahostkonflikts die spaltende oder verbindende Kraft von Narrativen, also Erzählungen. Ausreichend Gesprächsstoff liefern z.B. die aufgezeigten historischen Bezüge sowie die Unterscheidung zwischen negativem und positiven Frieden (J. Galtung). Bitte das Buch selbständig besorgen und zu den Treffen mitbringen. Wir lesen das Buch in drei Abschnitten zum jew. Kurstag: 18.10.: Kap. 1-3 (S. 15-52); 8.11.: Kapitel 4-5 (S. 53-75); 29.11.: Kapitel 6-7 (S. 76-106). Der Austausch erfolgt zum Teil im Format "Sprechen und Zuhören".
Wie kann Ordnung dauerhaft gelingt? Gunda Borgeest arbeitet seit 12 Jahren als Ordnungsexpertin. Ihr Ansatz: Ordnung ist ein individueller Prozess. Nur wenn die Ordnung zum Menschen passt, ist sie sinnvoll und nachhaltig. Bislang sind drei Bücher zum Thema von ihr erschienen. Sie erfahren, wie die äußere Ordnung mit der inneren zusammenhängt und wie es praktisch gelingen kann: Wie fange ich an, wie bleibe ich dran, wie kann ich meine (Un-)Ordnungs-Gewohnheiten dauerhaft ändern? Im Anschluss steht Gunda Borgeest gerne für Fragen zur Verfügung.
Menschen mit Depression leben zeitweise in einer Welt, die für Außenstehende kaum zu verstehen oder nachvollziehbar ist und für Angehörige oft schwer. Sie erfahren, wie Menschen mit Depression empfinden, wie Sie als Angehörige bzw. Freunde damit umgehen können und wie Sie einen Menschen mit Depression unterstützen können. Hier wird es um den Unterschied zwischen Mitleiden und Mitfühlen gehen. Mitzubringen: Schreibsachen für eigene Notizen.
Die Anlage V, in der Sie Ihre Einkünfte aus der Vermietung von bebauten Grundstücken erklären, ist ein Formular, das tendenziell umfangreicheres steuerliches Wissen zum vorteilhaften Ausfüllen erfordert, als es andere Anlagen der Finanzverwaltung tun. Dieser Anlage V wird im Kurs besondere, fast alleinige Aufmerksamkeit geschenkt. Behandelbare Themen/Problematiken: - AfA (est-liche Abschreibung(en)) und AfA-Reihen; unentgeltlicher Erwerb des Objektes durch Schenkung oder Erbschaft; Nießbrauchgeber und - Nießbrauchnehmer/-berechtigter; anschaffungsnaher Herstellungsaufwand; - Vermietung an nahe Angehörige; mehrere Personen vermieten ein Objekt; verbilligte Vermietung und dessen Folgen; Kosten des Objektes, die direkt oder verhältnismäßig zuzurechnen sind; auf mehrere Jahre zu verteilende Erhaltungsaufwendungen; Altersentlastungsbetrag und - Verrechnungsmöglichkeit negativer Einkünfte; Verwendung der Abrechnungsunterlagen des Verwalters; umlegbare und nicht umlegbare Aufwendungen; etc. Weitere Themen Ihrer ESt-Erklärung können, soweit es der Zeitumfang des Kurses erlaubt, evtl. zusätzlich punktuell geklärt werden. Inwieweit die Kursgebühren steuerlich absetzbar sind, wird im Kurs besprochen.
Im Gegensatz zu den beiden Schlössern Schleißheim und Nymphenburg ist das zeitgleich entstandene Schloss Fürstenried üblicherweise nicht zugänglich. In drei Jahrhunderten erfuhr es deutliche Umwidmungen: Jagdschloss, Witwensitz bayerischer Kurfürstinnen, Unterbringung des psychisch kranken Königs Otto, Exerzitienhaus der katholischen Kirche. Wir ergründen beim Rundgang auch den weitgehend barocken Garten mit seinen Laubengängen, Skulpturen und seltenen Bäumen.
Wir kommen ins Gespräch und lernen das Dialogformat "Sprechen & Zuhören" kennen: Indem wir uns in kleinen Gruppen erzählen und zuhören, wie es uns mit dem Thema geht, öffnet sich ein Raum, in dem jeder sich öffnen und Verbindung zwischen den Teilnehmenden entstehen kann. Durch das Hören der Geschichten der anderen und durch das Aussprechen unserer eigenen Gedanken und Gefühle werden wir uns selbst klarer darüber, wie wir über das Thema denken. Wer Lust hat, sich offen und respektvoll auszutauschen und sich von den Gedanken anderer Menschen inspirieren zu lassen, der ist hier richtig. Eine kleine Auswahl an Getränken wird bereitgestellt, zur besseren Planbarkeit bitte vorher anmelden. Unser Thema lautet: Wie geht es mir mit dem, was ich in meiner Kindheit mitbekommen habe – und wie beeinflusst es das, was ich an die nächste Generation weitergebe?“
Noch immer werden Symptome von Herzinfarkt und Schlaganfall nicht rechtzeitig erkannt. Wir besprechen und üben die wichtigsten Maßnahmen, die Leben retten können und schwere gesundheitliche Schäden vermeiden helfen. Verhindern von Stürzen, Verhalten nach Sturz einer Person, hilfreiche Handgriffe: z.B. beim Aufstehen oder Umsetzen sowie rückenschonendes und kinästhetisches Arbeiten werden ebenfalls praktisch geübt. Bitte bringen Sie eine Isomatte mit.
In jedem Leben sind Erinnerungen mächtig. Egal ob sie wunderschön, traurig oder sogar traumatisch sind – sie sagen uns etwas und begleiten uns in die Zukunft. Wenn wir sie aufschreiben, halten wir sie nicht nur fest. sondern bekommen Macht über sie und damit über unsere Vergangenheit. Wie aber spüre ich Ereignissen und Gefühlen nach, die schon länger zurückliegen? Wie finde ich das richtige Wort dafür? Will ich die Erinnerungen nur für mich oder meine Familie, vielleicht sogar meinen Freundeskreis festhalten? Anregungen und Übungen helfen Ihnen bei der Umsetzung.
Früher den Ruhestand genießen? So wenig Rentenabschläge wie möglich? Wie der bestmögliche Weg in die Rente aussieht, zeigt Ihnen die Dozentin, eine unabhängige Rentenberaterin. Sie erfahren, wann und unter welchen Voraussetzungen Sie unter Berücksichtigung der Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 in Rente gehen können. Angesprochen wird auch der Übergang in die Rente bei Arbeitslosigkeit, Krankheit, Schwerbehinderung oder Altersteilzeit und besonders langjähriger Versicherung, sowie die aktuellen Hinzuverdienstgrenzen nach dem Flexi-Rentengesetz. Sie erhalten Tipps, wie Sie die hohen Rentenabschläge (bis zu 14,4 %) reduzieren können. Aufgezeigt werden auch die häufigsten Fehler der Betroffenen, Ärzte sowie Behörden in Altersrenten-, Erwerbsminderungs- und Schwerbehindertenverfahren. Angesprochen werden auch die aktuellen Rechtsänderungen.
Der berühmte Architekt Friedrich von Thiersch erbaut 1890 den Justizpalast, dessen Glaskuppel das Stadtbild prägt. Unter dieser Kuppel befindet sich das, trotz der Vereinfachung beim Wiederaufbau, sehr sehenswerte Prunktreppenhaus. Im Jahre 1943 fand der Prozess gegen die Mitglieder der Weißen Rose hier im Hause statt und eine kleine Ausstellung erinnert daran.
Viele Menschen haben den Wunsch, authentisch zu sein – also sowohl innerlich wie von außen betrachtet als "echt" und stimmig zu gelten. Oft überfordert uns dieser Anspruch aber auch. Sind wir z.B. authentisch, wenn wir jemandem im Ärger die Meinung sagen – oder wenn wir sie für uns behalten, weil uns gleichzeitig Freundlichkeit ein wichtiger Wert ist? Sind wir überhaupt immer der/die Gleiche? Gibt es so etwas wie ein "wahres" Selbst? Für ein differenziertes Verständnis von uns selbst unternehmen wir eine philosophische Erkundung des Begriffs.
Die wichtigsten Vorbereitungen werden aufgezeigt, die man in Ruhe treffen kann, bevor jemand z.B. aus dem Krankenhaus entlassen wird. Außerdem erhalten Sie praktische Tipps, wie z.B. Stürze oder andere Pflegerisiken vermieden werden können. Diese Empfehlungen kommen aus der Pflegewissenschaft und sind als Vorgaben für die professionelle Pflege auch zu Hause sehr hilfreich.
Was passiert, wenn man wegen Unfall, Krankheit oder Alter wichtige Angelegenheiten des Lebens nicht mehr selbst regeln kann? Rechtzeitig vorsorgen ist wichtig. Doch nur jede Zweite hat überhaupt eine Patientenverfügung. Selbst wenn eine Verfügung verfasst wurde, ist nicht sicher, dass der Wille des Betroffenen tatsächlich umgesetzt wird. Der Vortrag informiert über die wichtigsten Probleme bei Patientenverfügungen und bietet Lösungsvorschläge. Es geht auch um die Frage, wie das persönliche Umfeld (Familie, Freunde) in die Entscheidungen einbezogen werden kann.
Die Erinnerungen, Geschichten und Schicksale unserer direkten Vorfahren und Verwandten (ver)bergen nicht selten spannende Rätsel oder gar Heimlichkeiten. Mal ist es nur die Neugier, nicht selten ein innerer Drang, sie aufzulösen. Gezieltes Suchen in Archiven und Datenbanken erschließt viel altes Wissen. Manchmal braucht es aber starke Nerven, was da plötzlich ans Licht kommt. Und Rücksicht und Fingerspitzengefühl, mit den Ergebnissen angemessen umzugehen. Welche Quellen und Methoden die Familienforschung anbietet, wie Sie sie nutzen und emotional belastende Ergebnisse auch seelisch gut verarbeiten können, das erfahren Sie an diesem Abend.
Charlotte ist fünfundvierzig und steht mit beiden Beinen im Leben. Sie glaubt weder an Wunder noch an die Liebe. Als ihr langjähriger Freund Mark unerwartet vorschlägt, endlich zu heiraten und zusammenzuziehen – in die Wohnung ihrer Kindheit –, zögert sie, ohne zu verstehen, warum. Plötzlich blitzen Bilder in ihrem Kopf auf, die sie stark beunruhigen. Es sind Bilder aus einer Zeit, als sie mit fünf Jahren in ein Verschickungsheim gebracht wurde, an die sie sich nicht mehr erinnert. Überzeugt, dass nichts davon wahr sein kann, stürzt sie sich in die Hochzeitsvorbereitungen. Doch die Bilder haben sich in ihr festgesetzt und formen sich zu Erinnerungen, die sie kaum mehr verdrängen kann. Und dann ist da noch der fremde Leon mit einer Anziehungskraft, der sie immer weniger entkommt. Hat sie tatsächlich mit ihm eines Nachts in einem einsamen Park Tango getanzt? Dorothea Burger liest aus ihrem Buch – eine eindringliche Geschichte über verlorengegangene Hoffnungen, traumatische Erinnerungen und den Mut, den eigenen Gefühlen zu vertrauen. Im Anschluss an die Lesung gibt sie Einblicke in das Thema Kinderverschickung, das der Geschichte zugrunde liegt.
Dieser Kurs behandelt die Besonderheiten der Einkommensteuererklärung im Ruhestand. Sie lernen: - Wer abgabepflichtig ist - Wie Renten/Pensionen einzutragen sind - Den Altersentlastungsbetrag - Zumutbare Belastungen bei Krankheits- und Pflegekosten - Den Rentenanpassungsbetrag und besteuerbare Einkünfte aus der Bruttorente - Nutzung von "Mein ELSTER" zur Überprüfung der Steuerpflicht Der Dozent geht individuell auf Fragen ein und zeigt, dass eine Steuererklärung auch Freude bereiten kann. Die steuerliche Absetzbarkeit des Kursbeitrags wird besprochen.