Zwei Epochen der deutschen Geschichte werden vorgestellt, in denen Kunst in einem undemokratischen Umfeld ihren Platz finden musste. Zum einen behandeln wir die Kunst in der Zeit des Nationalsozialismus – Themen werden hier u.a. Deutsche und Entartete Kunst sowie Raubkunst und Restitution sein, und zum anderen die Kunst in der DDR, u.a. die Frage nach dem Spannungsfeld zwischen verordnetem Kollektivismus und schöpferischer Individualität.
Der Gesprächskreis tagt diesmal als Lesekreis. Grundlage ist das Buch "Frieden eine reale Utopie" von Joana Osman. Die Autorin reflektiert ihre eigene friedensaktivistische Arbeit und beschreibt am Beispiel des Nahostkonflikts die spaltende oder verbindende Kraft von Narrativen, also Erzählungen. Ausreichend Gesprächsstoff liefern z.B. die aufgezeigten historischen Bezüge sowie die Unterscheidung zwischen negativem und positiven Frieden (J. Galtung). Bitte das Buch selbständig besorgen und zu den Treffen mitbringen. Wir lesen das Buch in drei Abschnitten zum jew. Kurstag: 18.10.: Kap. 1-3 (S. 15-52); 8.11.: Kapitel 4-5 (S. 53-75); 29.11.: Kapitel 6-7 (S. 76-106). Der Austausch erfolgt zum Teil im Format "Sprechen und Zuhören".
Kriege prägen die Geschichte! War das schon immer so? Prof. Harald Meller, Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, hat zusammen mit Kollegen anderer Fachdisziplinen früheste archäologische Spuren gewaltsamer Auseinandersetzungen ausgewertet. Mit dem Ziel herauszufinden, ob Kriege im Menschen "genetisch angelegt" oder ein Produkt ihrer "Zivilisierung" sind. In einem spannenden Vortrag berichtet er über die Ergebnisse seiner Forschungen.
Der 1931 verstorbene Carl Schnell war eine prägende Verlegerpersönlichkeit mit großem Einfluss auf das bayerische Schulwesen und die Jugendbildung. Er lebte in Krailling und war Mitglied der Literarischen Gesellschaft. Seine Frau Frida, selbst Dichterin, entstammte der Gautinger Papier-Dynastie Haerlin. Loïc Masson berichtet über seine Forschungen zur Familie Schnell und gibt über alles Anekdotische hinaus einen tiefen Einblick in das intellektuelle Milieu, das in den 1920er-Jahren in den Villenkolonien des Würmtals herrschte.
"Alles wirkliche Leben ist Begegnung" – dieser Satz von Martin Buber erinnert daran, wie wichtig das gemeinsame Gespräch für unser Lernen ist. Für alle, die zwar schon immer ein Interesse an philosophischen Themen hatten, sich aber bisher von den schweren Büchern abschrecken ließen, gibt es jetzt eine lockere Alternative: das Philosophische Café. Wir treffen uns zum Philosophieren und wollen angenehm in die Geschichte der Philosophie einsteigen. Von prominenten Textstellen aus der abendländischen Philosophiegeschichte lassen wir uns inspirieren und kommen ins Staunen.
Viele Menschen haben den Wunsch, authentisch zu sein – also sowohl innerlich wie von außen betrachtet als "echt" und stimmig zu gelten. Oft überfordert uns dieser Anspruch aber auch. Sind wir z.B. authentisch, wenn wir jemandem im Ärger die Meinung sagen – oder wenn wir sie für uns behalten, weil uns gleichzeitig Freundlichkeit ein wichtiger Wert ist? Sind wir überhaupt immer der/die Gleiche? Gibt es so etwas wie ein "wahres" Selbst? Für ein differenziertes Verständnis von uns selbst unternehmen wir eine philosophische Erkundung des Begriffs.
Die Müllerstochter kommt ohne eigene Schuld in große Bedrängnis. Davon befreit sie in ihrer höchsten Not eine Gnomengestalt. Allerdings muss die junge Frau als Gegenleistung ein großes Versprechen geben: Rumpelstilzchen will ihr erstes Kind mitnehmen. Dass es im Märchen dennoch gut ausgeht und was es mit unseren eigenen Verhaltensweisen und Ängste gemeinsam hat, erfahren wir heute. Wir erkennen, dass wir nicht immer Herrin oder Herr unseres Schicksals sind - jedoch mit Mut und Selbstvertrauen viel zum Gelingen unseres Lebens tun können.
Der erste Vortrag behandelt das Thema: „Man kann nur andere lieben, wenn man sich selbst liebt“ - Ist die Selbstliebe der Schlüssel? Dass Freundschaften für ein gelingendes Leben wichtig sind, ist schon seit der Antike bekannt. Der griechische Philosoph Epikur beispielsweise machte Sinn- und Glücksuchende darauf aufmerksam, dass es weit weniger wichtig sei, was man esse, als mit wem. Bereits kurze alltägliche Begegnungen, der Plausch mit der Briefträgerin oder dem Verkäufer beim morgendlichen Brötchenkauf sollen einen positiven Effekt auf unser Wohlbefinden haben. Erstaunlich bleibt, wie viele unterschiedliche Freundschaftsarten es gibt, wie sie zustande kommen und warum einige für immer halten und andere nicht. Wir wollen das Phänomen Freundschaft unter drei unterschiedlichen Perspektiven betrachten und dabei bekannte Weisheiten hinterfragen.
Der zweite Vortrag tah zum Thema: „Gleich und gleich gesellt sich gern“ - Mit wem befreunden wir uns und wie entsteht eine Freundschaft? Dass Freundschaften für ein gelingendes Leben wichtig sind, ist schon seit der Antike bekannt. Der griechische Philosoph Epikur beispielsweise machte Sinn- und Glücksuchende darauf aufmerksam, dass es weit weniger wichtig sei, was man esse, als mit wem. Bereits kurze alltägliche Begegnungen, der Plausch mit der Briefträgerin oder dem Verkäufer beim morgendlichen Brötchenkauf sollen einen positiven Effekt auf unser Wohlbefinden haben. Erstaunlich bleibt, wieviele unterschiedliche Freundschaftsarten es gibt, wie sie zustande kommen und warum einige für immer halten und andere nicht. Wir wollen das Phänomen Freundschaft unter drei unterschiedlichen Perspektiven betrachten und dabei bekannte Weisheiten hinterfragen.
Der dritte Vortrag hat zum Thema: „Gegensätze ziehen sich an“ - wie wichtig sind Unterschiede und warum können Freundschaften kaputtgehen? Dass Freundschaften für ein gelingendes Leben wichtig sind, ist schon seit der Antike bekannt. Der griechische Philosoph Epikur beispielsweise machte Sinn- und Glücksuchende darauf aufmerksam, dass es weit weniger wichtig sei, was man esse, als mit wem. Bereits kurze alltägliche Begegnungen, der Plausch mit der Briefträgerin oder dem Verkäufer beim morgendlichen Brötchenkauf sollen einen positiven Effekt auf unser Wohlbefinden haben. Erstaunlich bleibt, wieviele unterschiedliche Freundschaftsarten es gibt, wie sie zustande kommen und warum einige für immer halten und andere nicht. Wir wollen das Phänomen Freundschaft unter drei unterschiedlichen Perspektiven betrachten und dabei bekannte Weisheiten hinterfragen.