Genießen Sie unser vielfältiges Kunst- und Kulturangebot, erbauen Sie sich am Studium generale und schwelgen Sie in Schönem.
Ob in Gräfelfing, Gauting, Krailling, Stockdorf, Neuried oder Planegg,
ChatGPT, Copilot, Gemini – diese Begriffe begegnen uns inzwischen überall. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Im Digitalcafé der Gemeindebücherei Gräfelfing nehme ich Sie mit auf eine entspannte Entdeckungsreise in die Welt der Künstlichen Intelligenz. Bei einer Tasse Kaffee oder Tee zeige ich Ihnen anhand alltagsnaher Beispiele, wie diese Technologie funktioniert und wie Sie erste Schritte selbst ausprobieren können. Bringen Sie gerne Ihr Smartphone oder Tablet mit – und vor allem Ihre Fragen.
Sie lernen, wie Sie formschöne Messer für den Gebrauch in der Küche herstellen. Mit hochwertigen Klingenrohlingen und edlen Hölzern für die Griffschalen können Sie sich Ihr individuelles Werkzeug zusammenstellen und fertig bearbeiten. Mindestalter: 18 Jahre.
Lernen Sie die Grundlagen des Fräsens in Holz, wie Sie eine Fräskontur vom Computer auf die Maschine übertragen, worauf es bei der Bedienung der Maschine ankommt sowie verschiedene Tipps und Tricks für die Arbeit mit unterschiedlichen Holzarten. In einer praktischen Übung fräsen Sie Ihr erstes Holzbauteil selbst. Die Shaper Origin ist eine handgeführte CNC-Oberfräse, die leicht zu bedienen und trotzdem sehr präzise ist. Damit lassen sich nicht nur dekorative Intarsien erstellen, sondern auch passgenaue Holzverbindungen, z.B. für den Möbelbau. Nach diesem Grundlagenkurs können Sie künftig in der machBar-Bürgerwerkstatt mit dieser Maschine selbstständig arbeiten. Mindestalter 12 Jahre, unter 14 nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten. Materialgebühr von 10 € bitte direkt im Kurs zahlen.
Sie sind Besitzer/-in einer Spiegelreflex-/Systemkamera oder einer Kompaktkamera mit der Möglichkeit von manueller Zeit-/Blendeneinstellung? An der Fotografie haben Sie großen Spaß und nur "Knipsen" ist Ihnen zu wenig? Sie wollen kreativer fotografieren? Wenn Sie zusätzlich die Möglichkeiten Ihrer Kamera voll ausschöpfen wollen, dann sind Sie hier goldrichtig. In einem nah an der Praxis orientierten Kurs lernen Sie die fotografischen Grundlagen, wie Blende und Verschlusszeit in der Bildgestaltung eingesetzt werden, wie Bewegung im Bild sichtbar gemacht und eingefroren werden kann, was Schärfentiefe ist und wie diese selektiv eingesetzt wird, wie der ISO-Wert sinnvoll und praktisch genutzt werden kann. In Summe werden Ihnen wesentliche Kenntnisse vermittelt, um brillante und ansprechendere Bilder mit einer modernen Kamera zu machen. Datenübertragung und Sicherung am PC/Mac, Erklärung von Dateiformaten (JPEG, TIFF, RAW), Belichtungsautomatik und manuelle Kontrolle sowie Verhältnis von Brennweite und Perspektive sind weitere Themenschwerpunkte. Durch umfangreiche praktische Übungen im Unterricht werden Hemmungen vor der Technik abgebaut. Zusätzlich werden Ihnen anhand von vielen Bildbeispielen die wesentlichen Grundlagen nähergebracht, um Bilder ansprechend zu gestalten. Die Exkursion vertieft die erlangten Fertigkeiten. Der Ort der Exkursion richtet sich nach den Interessen der Teilnehmer/-innen und wird in den vorhergehenden Unterrichtseinheiten gemeinsam festgelegt. Mit Ausnahme der Freude an der Fotografie brauchen Sie keine Voraussetzungen. Bitte mitbringen: Kamera mit geladenem Akku und leerer Speicherkarte
Sie lernen, wie Sie Ihre Messer, Bohrer für Holz und Metall sowie andere Werkzeuge mit den Schleifgeräten von machBar fachgerecht scharf bekommen. Mindestalter: 18 Jahre.
Wir nutzen die Technik der blinden Konturzeichnung, um verschiedene Objekte und schließlich das eigene Gesicht zu erforschen. Blind bedeutet hier zunächst, während des Zeichnens ausschließlich auf den Gegenstand zu schauen und nicht auf unser Blatt - eine wertvolle Übung, um die genaue Beobachtung zu schulen und Auge und Hand zu synchronisieren. Beim Abtasten des Gesichts folgen wir schließlich mit geschlossenen Augen unserer individuellen „Landschaft“, die die andere Hand parallel aufs Papier bringt. Dabei geht es nicht um realistische Wiedergabe, sondern um neugieriges Hinspüren, das Aufgeben der gewohnten Kontrolle und eine andere, lebendige Wahrnehmung, die zu überraschenden Ergebnissen führt. Anschließend werden die so entstandenen Skizzen kreativ weiterentwickelt. Für Anfänger und Fortgeschrittene. Bitte mitbringen: Stabiles Papier in A3, weiche Bleistifte, bevorzugtes Zeichenmaterial, geeignet wären z.B. Öl-, Pastell- oder Wachsmalkreiden, Aquarellstifte, Fineliner, Aquarellfarben und Pinsel oder auch Tusche und Feder sowie Wasserbehälter.
Diese Epoche darf als eine der spannendsten Phasen in der Entwicklungsgeschichte der Malerei überhaupt gelten. Denn da setzt ein Prozess ein, den es so vorher nicht gegeben hat: die Malerei gliedert sich mehr und mehr in einzelne, zum Teil nebeneinander existierende Strömungen auf (Realismus, Naturalismus, Impressionismus, Symbolismus, Jugendstil), die jeweils in etwas anderer Art und Weise auf die zeitgeschichtlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Veränderungen reagieren. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts setzt geradezu eine Explosion der unterschiedlichen Stile ein (u.a. Fauvismus, Expressionismus, Kubismus, Abstrakte Kunst, Konstruktivismus, Dada, Surrealismus, Neue Sachlichkeit, Pop Art, Fotorealismus), die die bis dahin geltenden traditionellen Regeln, das Wesen und die Aufgabe der Kunst in Frage stellen und neu zu definieren versuchen.
Ausgehend von anatomischen Grundlagen erfassen wir die wichtigsten Strukturen von Kopf und Gesicht schematisch mithilfe schneller Skizzen. Wir erproben eine lineare Konstruktion ebenso wie einen flächigen Aufbau aus Licht und Schatten. Sind die Proportionen erst bekannt, lassen sich verschiedene Techniken spielerisch einsetzen. Es geht nicht um technische Perfektion, sondern um den Spaß am Zeichnen und Grundwissen, das gern auch frei interpretiert werden darf. Keine Angst vorm Portrait, es ist einfacher, als Sie denken! Bitte mitbringen: Zeichenblock, Bleistifte HB, 2B und 4B, ein fetthaltiger Rötelstift (z.B. Cretacolor oder Pitt Oil Base von Faber), Knetradierer. Alles weitere wird im Kurs besprochen.
Sie lernen, wie Sie formschöne Messer für den Gebrauch in der Küche herstellen. Mit hochwertigen Klingenrohlingen und edlen Hölzern für die Griffschalen können Sie sich Ihr individuelles Werkzeug zusammenstellen und fertig bearbeiten. Mindestalter: 18 Jahre.
Tauche ein in die Welt der textilen Gestaltung! In diesem zweiteiligen Kurs lernst du sowohl die vielfältigen Möglichkeiten der freien Stick- und Perlenstickerei kennen als auch, wie du deine fertige Stickerei in einer dekorativen Stoffbox stilvoll präsentierst. 1. Tag - Freie Stickerei: Ob zum Reinschnuppern, Weiterarbeiten an einem begonnenen Stück oder zum Erlernen neuer Stiche: Du arbeitest in deinem eigenen Tempo und lässt dich von vielfältigen Techniken und dem kreativen Austausch inspirieren. Ideal für Grußkarten, Taschen, Kleidung oder kleine Wandbilder. 2. Tag - Stoffbox gestalten: Am zweiten Tag bastelst du eine dekorative Stoffbox und klebst deine Stickerei passgenau auf - so wird sie sinnvoll genutzt und ansprechend präsentiert. Du kannst eigenes Material mitbringen oder vor Ort ein Set mit allen benötigten Utensilien wählen (Materialkosten 10–25 €, je nach Ausstattung). Der Kurs ist auch für Jugendliche ab 12 Jahre geeignet.
Die längste Zeit seines Lebens verbrachte Thomas Mann in München. In Schwabing schrieb er seine ersten Erzählungen und die "Buddenbrooks", in der Maxvorstadt heiratete er in eine der angesehenen Familien Münchens, in der Leopoldstraße kamen seine Kinder zur Welt. Doch die längste Zeit verbrachte er im Herzogpark in Bogenhausen, hier errichtete die Familie eine prächtige Villa und hier entstand "Der Tod in Venedig". In München feierte Thomas Mann seinen Nobelpreis und wurde kurz darauf durch die nationalsozialistische Hetze vertrieben. Der Spaziergang folgt den Spuren des großen Sprachkünstlers durch Bogenhausen und bindet zahlreiche weitere Künstlerpersönlichkeiten ein.
Obwohl zu Lebzeiten von ihren Zeitgenossen hochgeschätzt, ist Königin Caroline von Bayern (1776-1841) heute fast vollkommen in Vergessenheit geraten. Zum 250. Geburtstag von Bayerns erster Königin erscheint nun eine Biografie, für die der Historiker Christian Sepp zum ersten Mal Carolines Briefe an ihren Ehemann, König Max I. Joseph, ausgewertet hat. Vor dem Hintergrund einer turbulenten Phase der europäischen Geschichte entsteht das Bild einer kulturell und politisch vielseitig interessierten Frau, die als erste protestantische Landesmutter zur Symbolfigur einer neuen Toleranzpolitik in Bayern zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde. Christian Sepp studierte Geschichte und Politische Wissenschaft an der LMU München und verbrachte ein halbes Jahr als Stipendiat des Deutschen Historischen Instituts in London. Nach einigen Jahren in der Filmbranche machte er sich 2013 als Historiker und Autor selbstständig. Sein Forschungsinteresse gilt dem Hause Wittelsbach im 19. Jahrhundert und hier insbesondere den Frauen.
Wie zeichnet man eine Figur vom lebenden Modell? Lernen Sie, wie Sie am besten Proportionen, Licht, Schatten und Form erfassen. Der Dozent demonstriert Ihnen verschiedene Methoden und begleitet Sie individuell bei Ihren Zeichnungen. Die Posen des Modells variieren zwischen 3 und 60 Minuten. Willkommen sind alle, die sich für das Figurenzeichnen interessieren, mit oder ohne Vorkenntnisse! Bitte mitbringen: Zeichenpapier/-block mind. DINA3, Bleistifte HB bis 2B, Kohlestifte o. Buntstift (z.B. Polychromos von Faber-Castell, nur 1 Farbe). Modellhonorar, anteilig je nach TN-Zahl direkt im Kurs zu zahlen (ca. 30-60 € pro Person)
An diesen fünf Abenden gestalten wir einzigartige Kunstwerke auf Holzkörper mit Hilfe einer speziellen Drucktechnik. Damit kannst Du Deine Druckmotive (z.B. vom Laserdrucker) auf die Holzkörper übertragen, sodass sie aussehen, als wären sie von Anfang an Teil der Oberfläche gewesen. Als Transferdruckmittel werden Acrylbinder verwendet. Klare Konturen verschmelzen mit der natürlichen Holzstruktur, Grafiken treffen auf Farbe – das Bild gewinnt Tiefe, Struktur und modernen Ausdruck. Die Technik lädt dich ein, kreativ zu experimentieren: Schichten aufbauen, übermalen, Materialien kombinieren und Ideen spielerisch umsetzen. Jeder Transfer wird einzigartig – ein faszinierender Mix aus Kontrolle und Überraschung. Dieser Kurs ist perfekt für alle, die ihre Malerei erweitern, neue Materialien entdecken und aus einer einfachen Idee ein ausdrucksstarkes, zeitgemäßes Kunstwerk schaffen möchten. Keine Vorkenntnisse notwendig. Materialliste: Eigene Laserdrucke von Fotos oder Bildern, Servietten, Zeitungsausschnitte etc., Acrylfarben (oder Pigmente) / optional Gesso für Hintergründe, Acrylbinder (glänzend oder matt), Casani Holzkörper in verschiedenen Größen, z. B. 20×30 cm, 10×10 cm, 20×20 cm, 20×40 cm, verschiedene Pinsel, Lappen, Schwämme oder Sprühflasche mit Wasser, Schere. Die Kursleiterin steht für Fragen gerne zur Verfügung.
Wie finden wir unsere Emotionen für eine Rolle und wie können wir diese im Spiel abrufen? Warm ups, Partnerübungen, Improspiele und Übungen mit einfachen Texten unterstützen uns dabei uns frei und authentisch in verschiedenen Rollen zu begegnen. Vorerfahrung ist nicht nötig, nur Neugierde und Spielfreude. Bitte rutschfeste Hallenschuhe mitbringen. Eine Stunde Mittagspause
Möchten Sie die Welt der abstrakten Malerei erkunden, sind sich aber nicht sicher, wo Sie beginnen sollen? Vielleicht sind Sie schon fortgeschritten und sehnen sich einfach nach neuen Impulsen und frischen Ideen in einer anderen Umgebung? Gemeinsam experimentieren wir, lassen unserer Fantasie freien Lauf und erschaffen Schicht für Schicht einzigartige Kunstwerke. Seien Sie dabei und entdecken Sie die Faszination der abstrakten Malerei! Materialliste: mind. 2 Leinwände, max. 100cm, Acrylfarben, schwarzer Edding, Zeichenkohle, mehrere Acryl-Malpinsel in untersch. Größen (Nr. 2, mind. 10cm breit), Spachtel, Malbuch mind. 250 g, Babyfeuchttücher, Mal-Lappen, Küchenrolle
"Der Tod, der Gläubiger, der Regen, kommen immer ungelegen ...“. Der Alte Südfriedhof präsentiert einen Querschnitt durch das kulturelle und wirtschaftliche Leben der bayerischen Haupt- und Residenzstadt. Im 16. Jahrhundert angelegt und im 19. Jahrhundert sukzessive umgestaltet, ist er heute ein Spiegelbild der sogenannten „besseren“ Gesellschaft vergangener Zeiten. Erzählt werden bei diesem Rundgang Geschichten und Anekdoten von Erfindern und Industriellen, Ärzten und Künstlern sowie Münchner Originalen. Neue Erkenntnisse sind auch dabei!
In der Glyptothek am Königsplatz warten griechische und römische Skulpturen der Antike darauf, von uns entdeckt und gezeichnet zu werden. Die lichtdurchfluteten Räume sind der ideale Ort, um sich konzentriert den klassischen Werken zu widmen. Das Spiel von Licht und Schatten unterstützt die Wahrnehmung von Flächen und Formen. Es werden die Grundlagen der Proportionslehre vermittelt und Einstiegshilfen zum Zeichnen gegeben. Bitte mitbringen: Skizzenblock DIN A3 mit fester Unterlage, weiche Bleistifte oder Farbstifte. Achtung: Kohle, Kreiden, Tintenroller und andere Farben sind vom Museum aus nicht erlaubt! Hocker sind vor Ort vorhanden. Eintritt 1 €.
Erlebe, wie viel Musik in dir steckt – ganz ohne Instrumente, nur mit deinem eigenen Klangkörper. Den Rhythmus erzeugen wir mit Bodypercussion, Melodien und Harmonien mit der Stimme. Wir beschäftigen uns mit leicht erlernbaren Liedern und werden selbst kreativ. Nebenbei profitieren wir von den vielfältigen gesundheitsfördernden Aspekten, die Musik, Bewegung und das Gefühl der Verbundenheit mit anderen mit sich bringen. Alles, was du benötigst, ist Neugier und Freude an Musik.
Beim Krimiabend der „Mörderischen Schwestern“ erwarten Sie drei spannende Kurzkrimis: Von einer Rückkehr nach München-Moosach über einen rätselhaften Tod im Schrebergarten bis hin zu gefährlichen Verstrickungen in der JVA Stadelheim. Zu Gast sind die Autorinnen Ingeborg Struckmeyer mit ihrem Krimi „Toter als tot“, Martina Pahr mit „Wer die Kohlmeise stört“ und Matilda Best mit „Gefährlicher Einfluss“.
Lernen Sie die Grundlagen des Fräsens in Holz, wie Sie eine Fräskontur vom Computer auf die Maschine übertragen, worauf es bei der Bedienung der Maschine ankommt sowie verschiedene Tipps und Tricks für die Arbeit mit unterschiedlichen Holzarten. In einer praktischen Übung fräsen Sie Ihr erstes Holzbauteil selbst. Die Shaper Origin ist eine handgeführte CNC-Oberfräse, die leicht zu bedienen und trotzdem sehr präzise ist. Damit lassen sich nicht nur dekorative Intarsien erstellen, sondern auch passgenaue Holzverbindungen, z.B. für den Möbelbau. Nach diesem Grundlagenkurs können Sie künftig in der machBar-Bürgerwerkstatt mit dieser Maschine selbstständig arbeiten. Mindestalter 12 Jahre, unter 14 nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten. Materialgebühr von 10 € bitte direkt im Kurs zahlen.
Nicht nur draußen in der Natur grünt und blüht alles, sondern auch in diesem Kursangebot. Alle Variationen, von einfachen Margeriten, Astern bis zu komplizierten Gebilden wie Narzissen und Tulpen oder exotischen Phantasiegebilden können in Filz täuschend echt erblühen. Zusammengestellt zu einer Brosche, einem Ring oder als Kette kann man noch besondere Effekte erzielen. Mitzubringen: 2 alte Geschirrtücher, Stoffschere, Plastiktüte, kleine Schüssel. Materialkosten von ca. 8 € bitte direkt im Kurs zahlen.
Aufklärung und Begeisterung für die Naturwissenschaft bildeten den Ausgangspunkt für die gesellschaftlichen, kulturellen und philosophischen Umbrüche um 1800. Die Begeisterung für die Antike und die Renaissance, die Entdeckungen alter Schätze im Mittelmeerraum und schließlich das bayerisch-griechische Königreich prägte die Baupolitik König Ludwigs I. Seine großen städtischen Anlagen bilden noch heute die Bühne großer Feste und Kulturereignisse. Erfahren Sie die Zusammenhänge, aus denen Münchens heutiges Stadtbild erwuchs.
Am westlichen Ortsrand von Planegg, versteckt zwischen Bäumen, liegt ein architektonisches Juwel: Die Waldkirche. Sie ist ein bedeutendes Spätwerk des einflussreichen Architekten und Städteplaners Theodor Fischer (1862 - 1938). Fischer verwirklichte hier am Ende seiner Karriere erstmals eine Art des Kirchenbaus, die er als genuin evangelisch empfand: einen Zentralbau mit dem Altar in der Mitte, um den die Gemeinde sich versammelt. Ein für damalige Zeiten revolutionärer Entwurf, der ziemlichen Gegenwind erntete. Es war die kleine evangelische Diasporagemeinde in Planegg, die sich in den frühen Zwanziger Jahren für den Bau ihrer eigenen Kirche einsetzte, sie durch geschicktes und hartnäckiges deutschlandweites "fundraising" finanzierte und dazu den Ehrgeiz besaß, den "Stararchitekten" Fischer für den Entwurf zu gewinnen. Die Ausstellung zum 100jährigen Jubiläum der Waldkirche schildert die Geschichte und Symbolik des Baus und wird dazu teilweise unveröffentlichte Fotos und Dokumente bzw. Artefakte zeigen. Sie wurde kuratiert von Sabine Baumgartner und Dr. Julia Devlin von der Evang.-Luth. Kirchengemeinde.
Kursbeschreibung siehe Kursnr.: J1020
In diesem Kurs erweitern wir unsere Fertigkeiten im Umgang mit Acrylfarben. Wir werden durch Zugabe von Asche oder Sand die Struktur der Acrylfarbe verändern. Wir arbeiten mit eincollagiertem Seidenpapier und Mullbinden, mit Spachtelmasse und Spatel, mit Schablone und Schere. Auch Metallfolien, Zeitungspapier und Klebebänder kommen zum Einsatz. Wellpappe und irgendwelche Gitterstrukturen aus dem Baumarkt o.ä. können für Drucktechniken verwendet werden. Der Experimentierfreude sind keine Grenzen gesetzt. Es kann abstrakt oder mit einer Fotovorlage als Inspirationsquelle gearbeitet werden. Bitte mitbringen für den 1. Kurstag: Pinsel, Leinwand, Acrylfarben, Spatel, Schwamm. Andere Materialien nach Absprache im Kurs.
In diesem Kurs möchte ich Ihnen die grundlegenden Techniken wie Maschenanschlag, rechte und linke Maschen sowie das Abketten zeigen. Im Anschluss besprechen wir einfach Muster, die zu Hause geübt werden können. Ich erkläre Ihnen einfache Strickanleitungen und wie Sie anhand einer Maschenprobe die richtige Maschenzahl ermitteln. Anhand von kleineren Projekten (Schal, Mütze, Topflappen, Socken), die zur Auswahl stehen, üben wir die Umsetzung des Gelernten. Material: Wollreste und passende Stricknadeln. Für das erste Treffen müssen Sie nichts extra kaufen.
Heinrich Klug, der langjährige Konzertmeister und Solocellist der Münchner Philharmoniker, führt ein in klassische Werke der Orchesterliteratur, erzählt aus seinem reichen Erfahrungsschatz als Solist, Kammermusiker und Orchesterleiter, Verschiedenen Beethovensinfonien oder die“Moldau“ von Smetana sind Gegenstand unseres Interesses und wir lernen bekannte Werke der sinfonischen Literatur besser kennen (z.B. „Till Eulenspiegel“ von Richard Strauss oder den „Zauberlehrling“ von Paul Dukas). Auch seine persönlichen Erfahrungen mit berühmten Dirigenten und Solisten der Philharmoniker aus langer und jüngster Zeit teilt er mit uns.
Erhalten Sie eine Einführung in Orffs Leben und Werk Ergründen Sie das musikalische Schaffen des Theatermenschen Carl Orff von der Carmina Burana bis zu seinem erfolgreichen Orff-Schulwerk. Der Rundgang führt durch die neue Dauerausstellung in Orffs original erhaltenes Arbeitszimmer und beinhaltet einen kleinen musikalisch-praktischen Teil. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Besuch mit einem Mittagessen oder Kaffee und Kuchen in unserem Café Klangbar abzurunden
Theodor Fischer (1862 - 1938) war ein "Stararchitekt" seiner Epoche, der Zeit zwischen Historismus und Moderne. Nicht nur als Baumeister, auch als Stadtplaner hat er die Stadt München bis heute geprägt. Dabei berücksichtigte Fischer stets die spezifische Aura eines Ortes und bezog sie in seine Planungen mit ein. Er verwirklichte so unterschiedliche Bauten wie das Luisengymnasium am Alten Botanischen Garten, das Ledigenwohnheim in der Schwanthalerhöhe und die Wittelsbacherbrücke. Erfahren Sie mehr über diesen besonderen Architekten, dessen Handschrift man in zahlreichen vertrauten Bauten, Straßenzügen und Plätzen Münchens erkennt.
Theodor Fischer verließ 1885 die Technische Hochschule München ohne Abschluss, denn Examen- und Titelwesen waren ihm zuwider. Trotzdem machte er eine erstaunliche Karriere und kehrte 1908 als Professor an seine Alma Mater zurück, die er als Studienabbrecher verlassen hatte. Bei dieser Exkursion in das Archiv der Technischen Universität München und des Architekturmuseums erhalten wir Einsicht in die Personalakte von Theodor Fischer und in seinen umfangreichen Nachlass, in dem sich auch die Entwürfe der Waldkirche befinden. Als besonderes Highlight dürfen wir das Modellarchiv besichtigen, in dem gleich zwei Modelle der Waldkirche aufbewahrt werden.
Immer mehr Menschen bestellen und kaufen im Internet. Oft findet man online verlockende Angebote, die uns zu einem Kauf /Abo verleiten wollen. Erfahren Sie mehr über "Dark Patterns", manipulative Designs in Apps oder auf Webseiten, die Sie zum Kauf überteuerter Produkte oder zur Herausgabe von Daten verleiten sollen. Wir besprechen, wie man sie erkennt und umgehen kann. Auch unterschiedliche Bezahlmethoden und ein datensparsamer und sicherer Online-Einkauf sind Thema.
TKKG – das sind Tim, Karl, Klößchen und Gaby. Die vier Freunde sind Detektive und lösen immer wieder spannende Fälle. Dabei darf Hund Oskar natürlich nicht fehlen. Ein Stinktier und andere exotische Tiere werden aus dem Safari-Park gestohlen. Wer steckt dahinter und was hat der Tiersammler vor? TKKG in einem gefährlichen Fall. Bald müssen sie wilde Tiere und sich selbst aus der Gefangenschaft retten. Ein neuer Kriminalfall mit viel Witz und Humor, vorgetragen von Manou Lubowski, ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher, besonders bekannt für seine Rolle als “Klößchen” in der Hörspielserie TKKG.
Zauberhafte Blumen aus Servietten? Ja, das geht! Du lernst, wie Du mit Falten von Servietten Blumen gestaltest. Wir kombinieren verschiedene Schichten, um eine harmonische Optik zu erzeugen. Ob romantisch verspielt oder modern minimalistisch: Du erschaffst ein wunderschönes Unikat, das sich perfekt als Dekoration oder Geschenk eignet. Materialien: Servietten & Deko-Band in der Lieblingsfarbe, Kleberoller (z. B. Tesa), Basteldraht (gold oder silber), Schaschlik-Spieße
Im Rahmen einer Drehort-Führung durch das beschauliche Haidhausen erleben Sie, in welchen Ecken der Pumuckl sein Unwesen trieb. Während die Pumuckl-Werkstatt bereits in den 80er Jahren abgerissen wurde, findet man in Haidhausen noch viele schöne Drehorte aus der Kultserie, die nichts von ihrem Charme verloren haben. Auch über den Film und die neue Serie von 2025 werden wir Interessantes erfahren. Ab 12 Jahren.
Ernst Penzoldt (1892-1955) war ein vielseitig begabter Künstler, der vor allem als Schriftsteller Erfolge feierte. Doch zunächst hatte er an der Weimarer Kunsthochschule Bildhauerei studiert. Aus dem Ersten Weltkrieg kehrte er traumatisiert zurück. Theodor Fischer beauftragte Penzoldt damit, das Altarensemble in der Waldkirche zu schaffen, das markante Kruzifix, die vier Evangelisten und den goldenen Fries mit Engelschören und dem Auge Gottes. Dieses Ensemble wurde während des Nationalsozialismus als "entartete Kunst" entfernt und erst zum 50jährigen Bestehen der Waldkirche wieder rekonstruiert. Ein Vortrag über einen besonderen Künstler und das Schicksal seines Kunstwerks. Nach dem Vortrag gibt es Gelegenheit, in der Waldkirche das Ensemble zu besichtigen.
Die Erlöserkirche in Schwabing war Fischers erster Sakralbau, errichtet in den Jahren 1899-1901. Er wohnte zu der Zeit in der Giselastraße und war daher selber Gemeindemitglied. Er wollte der evangelischen Gemeinde, die bis dahin nur einen Betsaal benutzte, eine Heimat und einen Zufluchtsort geben. Romanische Stilelemente lassen die Kirche wie eine schützende Burg erscheinen, und durch die einfriedende Mauer entsteht der Eindruck einer dörflichen Idylle – mitten im quirligen Schwabing
Ulrich Braun, Pastor, Ethiker und Buchautor, wurde für sein Werk "Die Witwe Erna Masuch" mit dem Haidhauser Werkstattpreis ausgezeichnet. Das 100jährige Jubiläum der Waldkirche inspirierte ihn zu einer Kurzgeschichte. Freuen Sie sich auf einen eindrucksvollen literarischen Abend, der um Planeggs markanten Kirchenbau kreist.
Im Dokumentationszentrum Obersalzberg, einem der zentralen Machtorte des nationalsozialistischen Regimes, erhalten Sie einen Einblick in die Mechanismen von Diktatur, Propaganda und Verfolgung. Die fachkundige Führung beleuchtet, wie Adolf Hitler hier einen bedeutenden Teil seiner Amtszeit verbrachte und Entscheidungen traf, die Europa in Krieg und Zerstörung stürzten. Ein gemeinsames Mittagessen im Berggasthof (nicht im Preis inbegriffen) bietet Gelegenheit zum Austausch, bevor wir zum Königssee aufbrechen. Die Schifffahrt nach St. Bartholomä eröffnet ein atemberaubendes Panorama aus kristallklarem Wasser, steilen Felswänden und stiller Weite; ein wohltuender Kontrast, der den Tag harmonisch ausklingen lässt.. 12:00 - 13:30 Uhr Führung im Dokumentationszentrum Obersalzberg, ca.16 Uhr Schifffahrt nach St. Bartholomä, 19 Uhr Rückfahrt.