Obwohl zu Lebzeiten von ihren Zeitgenossen hochgeschätzt, ist Königin Caroline von Bayern (1776-1841) heute fast vollkommen in Vergessenheit geraten. Zum 250. Geburtstag von Bayerns erster Königin erscheint nun eine Biografie, für die der Historiker Christian Sepp zum ersten Mal Carolines Briefe an ihren Ehemann, König Max I. Joseph, ausgewertet hat. Vor dem Hintergrund einer turbulenten Phase der europäischen Geschichte entsteht das Bild einer kulturell und politisch vielseitig interessierten Frau, die als erste protestantische Landesmutter zur Symbolfigur einer neuen Toleranzpolitik in Bayern zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde. Christian Sepp studierte Geschichte und Politische Wissenschaft an der LMU München und verbrachte ein halbes Jahr als Stipendiat des Deutschen Historischen Instituts in London. Nach einigen Jahren in der Filmbranche machte er sich 2013 als Historiker und Autor selbstständig. Sein Forschungsinteresse gilt dem Hause Wittelsbach im 19. Jahrhundert und hier insbesondere den Frauen.
TKKG – das sind Tim, Karl, Klößchen und Gaby. Die vier Freunde sind Detektive und lösen immer wieder spannende Fälle. Dabei darf Hund Oskar natürlich nicht fehlen. Ein Stinktier und andere exotische Tiere werden aus dem Safari-Park gestohlen. Wer steckt dahinter und was hat der Tiersammler vor? TKKG in einem gefährlichen Fall. Bald müssen sie wilde Tiere und sich selbst aus der Gefangenschaft retten. Ein neuer Kriminalfall mit viel Witz und Humor, vorgetragen von Manou Lubowski, ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher, besonders bekannt für seine Rolle als “Klößchen” in der Hörspielserie TKKG.
...ist blau wie deine Augen. Eva Umlauf gehört zu den letzten noch lebenden Zeitzeugen des Holocaust. 1942 in einem slowakischen Arbeitslager geboren, wurde sie Ende 1944 mit ihrer hochschwangeren Mutter Agi und ihrem Vater Imrich Hecht ins KZ Auschwitz deportiert. Der Zweijährigen wurde eine Häftlingsnummer eintätowiert. Sie und ihre Mutter überlebten nur, weil wenige Tage zuvor die SS die Gaskammern zerstört hatte, um die Massenvernichtung zu verbergen. Der Vater wurde ins Außenlager Melk des KZ Mauthausen verschleppt und dort im März 1945 ermordet. Als die Rote Armee Auschwitz befreite, war Eva todkrank. Die Zeitzeugin liest aus ihren Erinnerungen, die im Verlag Hoffmann und Campe mit dem Titel Die Nummer auf deinem Unterarm ist blau wie deine Augen erschienen sind. Die spätere Münchner Kinderärztin und Psychotherapeutin wurde im Jahr 2025 zur Präsidentin des Internationalen Auschwitz-Komitees gewählt. Sie berichtet über ihre aktuelle Tätigkeit und beantwortet abschließend, moderiert von Dr. Jan Mühlstein, Fragen der Zuhörenden.
Das Schloss auf der Würminsel zählt zu den städtebaulichen Juwelen im Planegger Ortsbild. Doch nur selten besteht die Möglichkeit, die barocke Architektur näher auf sich wirken zu lassen, wie etwa am 11. und 12. Juli, wenn Musica Sacra Planegg-Krailling wieder zwei Freiluft-Konzerte im Schlosshof veranstalten wird. Der Musiker und Pädagoge Thomas Schaffert nimmt drei Wochen zuvor alle Interessierten mit auf einen multimedialen Spaziergang, der zurück in die Vorgeschichte des Schlosses und hin zu den literarisch-musikalischen Leckerbissen führt, welche die singende Schauspielerin Anna Veit mit dem Ensemble GoldMund der Münchner Philharmoniker und das Isaria Kollektiv unter der Leitung von Andreas Vogler in den Planegger Schlosshof zaubern werden. Im Anschluss an den Vortrag besteht erstmals die Möglichkeit, einige der begehrten Karten für die genannten Schlosskonzerte zu erwerben.
