Johst, Dr. Sandra Eleonore Philosophin und psychologische Beraterin
Frau Johst ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FernUniversität in Hagen im Bereich Theoretische Philosophie. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Philosophie des 18. Jahrhunderts, insbesondere der Kant-Forschung. Systematisch interessiert sie sich für die Bedingungen und Möglichkeiten von Bildung und Aufklärung: Was kann und soll der Mensch aus sich selbst machen?
Um auf die Vorteile des Philosophierens auch außerhalb der Universität aufmerksam zu machen, hat sie sich in den vergangenen Jahren auf die Vermittlung philosophischer Themen in der Erwachsenenbildung spezialisiert. Dazu bietet sie philosophische Gespräche als Lebensberatung, individuelle Reden für besondere Anlässe sowie Kurse und Vorträge zu klassischen Autoren und Fragen der Philosophiegeschichte.
Oft ist gerade das, was ganz selbstverständlich scheint, für eine philosophische Auseinandersetzung besonders herausfordernd. Und wenig ist für das Philosophieren so selbstverständlich, wie das Denken selbst. Lassen Sie uns diese Herausforderung annehmen und über das Denken nachdenken. Von Kants aufklärerischem Appell, dass jeder für sich selbst denken solle, über Arendts Erinnerung daran, dass Denken und Handeln zusammengehören zu Kahnemans Unterscheidung zwischen schnellem und langsamem Denken. Wir begeben uns auf die Suche nach grundsätzlichen Antworten: Gibt es unterschiedliche Arten des Denkens, lässt sich Denken eigentlich lernen und wer oder was ist das eigentlich, das da denkt?