Wöhl, Bettina
Seit Jahrzehnten sind die Bereiche Psychologie, Körper, Religion und Spiritualität zentral in meinem Leben. Ich habe vor fast zwei Jahrzehnten den Atem als tragende Verbindung zwischen Körper und Seele kennengelernt. Zunächst habe ich, im Rahmen meiner Tätigkeit als Lehrerin für Religion und Französisch, am Erasmus-Grasser Gymnasium, Atemarbeit für Lehrkräfte und Schüler/innen angeboten. 2019 habe ich dann meine Ausbildung in Atemtherapie/Atempädagogik begonnen. Meine Atemarbeit beruht auf einer Ausbildung nach H. Richter im „Atemhaus München“. Diese umfasst ein Vorbereitungsjahr, drei Jahre der Ausbildung und ein Supervisionsjahr mit Prüfung vor dem BV-Atem (Dachverband). Darüber hinaus haben Fortbildungen in Berlin bei C. Grossmann und E. Kemmann, sowie in München bei B. Schmidpeter, M. Claus und H. Segatz meine Erfahrungen und Kenntnisse in der Atemarbeit erweitert.
An vier Abenden können Sie die Atemarbeit kennenlernen. Wir führen spielerisch Bewegungs- und Wahrnehmungsangebote aus, immer in Anbindung an den Atem. Wir üben auf dem Hocker, im Stehen und auf dem Boden. Atemarbeit bedeutet Atem-, Körper- und Selbstwahrnehmung. Die Sammlung im Atem führt mich tief zu mir selbst. Da wo sich die Wahrnehmung niederlässt, fließt der Atem hin. Atemräume werden erfahrbar. Atem- und Bewegungsrhythmus finden zueinander. In der Verbundenheit mit dem Atem gewinne ich Klarheit und Kraft. Sie hilft mir Ängste und Sorgen loszulassen, Anspannungen abzubauen und stärkt das Immunsystem.