Um 1800 öffneten Archäologen die etruskischen und römischen Gräber Süditaliens. Zum Vorschein kamen Meisterwerke attischer Vasen aus der Blütezeit griechischer Töpfer- und Malkunst des 6. und 5. Jh. v. Chr. Die Begeisterung des bayerischen Königs Ludwig I. für die Bilderwelt der griechischen Antike brachte die Funde nach München. Der Mythos vom Trojanischen Krieg, die Sagen von mächtigen Helden und Göttern, Krieg und Friede wurden in den Töpferwerkstätten Athens zum Thema der Kunstwerke, die zweieinhalb Jahrtausende überdauerten.
Tomás Saraceno (*1973 Argentinien) verbindet kunstvoll und durchdacht Kunst, Architektur und Wissenschaft miteinander, um ökosoziale Zukunftsvisionen zu entwerfen. Die Ausstellung präsentiert seine Forschungsprojekte Aerocene und Arachnophilia und eine ganz neue Auftragsarbeit, die gemeinsam mit Indigenen Gemeinschaften von Red Atacama aus Las Salinas Grandes entwickelt wurde. Im Haus der Kunst materialisieren sich Ideen in Gestalt von Luft-Skulpturen, Habitaten für verschiedenste Spezies und Environments, die neue Arten von Aufmerksamkeit erfordern. Unter Beteiligung zahlreicher Mitwirkender, die die Installationen und das Programm gestalten, verwandelt die Ausstellung das Gebäude in einen Raum für planetarische Resonanz!
Der berühmte Architekt Friedrich von Thiersch erbaut 1890 den Justizpalast, dessen Glaskuppel das Stadtbild prägt. Unter dieser Kuppel befindet sich das, trotz der Vereinfachung beim Wiederaufbau, sehr sehenswerte Prunktreppenhaus. Im Jahre 1943 fand der Prozess gegen die Mitglieder der Weißen Rose hier im Hause statt und eine kleine Ausstellung erinnert daran.
In etwa drei Jahrhunderten wuchs der Wohn- und Regierungssitz der Wittelsbacher zu seiner heutigen Größe. Die bedeutende Palastanlage ist heute eines der größten Raumkunstmuseen Deutschlands. Die Herrscher ließen ihre Räume jeweils durch die besten Künstler der Zeit neugestalten und einrichten. Der Rundgang führt von der Renaissance, u.a. vertreten durch das Antiquarium, zu den Prunkräumen die Cuvilliés entwarf.
Die herrschaftliche Villa Stuck an der oberen Prinzregentenstraße ist eine großartige Hymne an den Münchner Jugendstil. Ursprünglich Wohn- und Atelierhaus von Franz von Stuck, beherbergt das Museum heute neben den historischen Räumen des Malerfürsten auch Platz für Sonderausstellungen. Die Führung macht Sie mit der spannenden Biografie Franz von Stucks, dem Meister der Münchner Secession, vertraut und mit dem Lebensgefühl einer glanzvollen Epoche, mit der maßlosen Energie und den Träumen einer jungen Generation am Ende der bayerischen Monarchie. Vom Prinzregenten geadelt, von seinen Studenten bewundert, von Thomas Mann oft beschrieben: Franz von Stuck stand vor 100 Jahren im Mittelpunkt der Münchner Gesellschaft.
Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren am Rosenmontag Einmal Prinz oder Prinzessin sein! Eine Hofdame wird die Hoheiten und ihr Gefolge im Marstall von Schloss Nymphenburg empfangen. Die Gäste erhalten einen Lehrgang in feinem Benehmen. Wir lernen dabei wunderschöne Räume der alten Stallungen kennen und erfahren, wie es war, ein echtes Königskind zu sein. Schließlich wird es richtig spannend: Wir werden jeden einzelnen kleinen Gast, der das möchte, nach der Mode früherer Zeiten kleiden. Treffpunkt im Marstallmuseum von Schloss Nymphenburg. Sie können sich schon vor dem Kurs Ihr Ticket für den Eintritt im Onlineshop besorgen oder direkt an der Kasse des Marstall-Museums. Ermäßigte Gebühr für die Führung von 18€ für Kinder
Bayern ist nicht nur für seine kulturreiche Geschichte bekannt, sondern auch für seine beeindruckenden Erfindungen. München und die umliegende Region sind Hotspots für bahnbrechende Forschung und Innovation. Unser Rundgang nimmt Sie mit auf eine Reise vom Mittelalter bis zu den neuesten technischen Errungenschaften. Wussten Sie, dass kaum eine bedeutende deutsche oder europäische Erfindung ohne Bezug zu München entstanden ist? Und was hat ein bellender Hund mit einer besonderen Erfindung zu tun? Tauchen Sie ein in spannende Geschichten aus Wissenschaft, Kunst und Unterhaltung und lernen Sie die brillanten Köpfe hinter den bayerischen Erfindungen kennen.
Eine Stadtrundfahrt einmal anders: Mit wechselnden Trambahnlinien erkunden Sie München und lernen dabei die Stadt aus einer anderen Perspektive kennen. Vom Ostbahnhof über den Max-Weber-Platz zum Stachus, zum Kurfürstenplatz und wieder zum Sendlinger und Isartor dann Richtung Bogenhausen. "Ganz nebenbei" erfahren Sie Wissenswertes über die Stadt und ihre Geschichte, lernen unbekannte Ecken kennen.
Ist München tatsächlich die nördlichste Stadt Italiens? Dies lässt sich anschaulich an vielen Gebäuden und Plätzen im Zentrum der Altstadt zeigen – und erleben. Lauschen Sie spannenden Geschichten über eine kurfürstliche Hochzeit, die Italien-Liebe eines Königs und über den Wissenstransfer aus dem Süden in Kunst, Kultur und Lebensart.