Eck, Amelie Sofie
Angst gehört zum Leben und erfüllt eine wichtige Schutzfunktion. Doch was passiert, wenn Angst zu häufig, zu intensiv oder scheinbar ohne konkreten Anlass auftritt? Und wie können wir besser verstehen, was hinter unseren Ängsten steckt? In diesem Kurs erfahren Sie, wie Angst entsteht, wie sie sich auf Körper, Gefühle und Gedanken auswirkt und welche unterschiedlichen Formen sie annehmen kann – von konkreten Ängsten über Sorgen und Zukunftsängste bis hin zu innerer Unruhe und Gedankenkreisen. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich Angst von Intuition unterscheiden lässt. Sie lernen mögliche Ursachen und Verstärker von Ängsten kennen und erfahren, welche Rolle unter anderem persönliche Erfahrungen, Prägungen, Stress und das Nervensystem spielen. Praktische Übungen und einfache Methoden zur Angstreduktion, wie Atemübungen und Klopfakupressur, geben Ihnen Anregungen, wie Sie im Alltag besser mit Angst umgehen können. Der Kurs lädt dazu ein, Angst nicht als persönlichen Gegner zu betrachten, sondern sie besser zu verstehen und einen konstruktiven Umgang mit ihr zu entwickeln.
Was passiert in Körper und Gehirn, wenn Menschen traumatische Erfahrungen machen? Und warum reagieren manche Menschen auch lange nach einem belastenden Ereignis mit Angst, Rückzug, Übererregung oder scheinbar unverständlichem Verhalten? In diesem Kurs erhalten Sie einen verständlichen Einblick in die Entstehung und die möglichen Folgen von Traumata. Sie lernen typische Reaktionsmuster wie „Fight, Flight, Freeze und Fawn“ kennen und erfahren, was es mit dem „Fenster der Toleranz“ auf sich hat. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einem traumasensiblen Umgang mit Betroffenen: Wie können Angehörige und andere nahestehende Menschen Sicherheit vermitteln, ohne zu urteilen oder zusätzlichen Druck aufzubauen? Darüber hinaus werden einfache Übungen zur Stabilisierung und Selbstregulation vorgestellt, die im Alltag hilfreich sein können. Der Kurs vermittelt grundlegendes Wissen und praktische Impulse für einen verständnisvolleren Umgang mit traumatischen Erfahrungen – bei anderen und bei sich selbst.