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Vielen ist dieser Maler der Biedermeierzeit als Meister idyllischer Szenen bekannt. Bei genauem Hinsehen werden wir erkennen, wie durchaus zeitkritisch und differenziert er die gesellschaftlichen Zustände gemalt und beschrieben hat. Wir betrachten und analysieren selten gezeigte und wenig bekannte Werke des Münchner Malers. Auch einige seiner Gedichte kommen zum Vortrag und wir klären auf, was Spitzwegs Zigarrenkonsum mit seinen Bildern zu tun hat. Schließlich lernen wir einige seiner Kochrezepte kennen. Ergänzend zum letzten Semester werden neue Bilder gezeigt.
Die Erlöserkirche in Schwabing war Fischers erster Sakralbau, errichtet in den Jahren 1899-1901. Er wohnte zu der Zeit in der Giselastraße und war daher selber Gemeindemitglied. Er wollte der evangelischen Gemeinde, die bis dahin nur einen Betsaal benutzte, eine Heimat und einen Zufluchtsort geben. Romanische Stilelemente lassen die Kirche wie eine schützende Burg erscheinen, und durch die einfriedende Mauer entsteht der Eindruck einer dörflichen Idylle – mitten im quirligen Schwabing
Ob lang, kurz oder rasiert, glatt oder gelockt – Haare sind weit mehr als eine Frage des Stils. Sie erzählen von Schönheit und Begehren, von Macht und Ohnmacht, von Anpassung und Rebellion. Haare sind ein starkes Mittel des Ausdrucks – politisch, religiös, kulturell und persönlich. Mit ihnen bekennen wir Zugehörigkeit, gestalten Identität oder ziehen andere in unseren Bann. Die Ausstellung lädt zu einem anregenden, sinnlichen und überraschenden Streifzug durch drei Jahrtausende Kunst- und Kulturgeschichte der Haare ein von der Antike bis zur Gegenwart .